Dieser Bereich bündelt die digitalen Werkzeuge und Anwendungen von ESPERANTO ∞/21.
Digitale Werkzeuge
Praktische Werkzeuge, die komplexe Zusammenhänge verständlich und nutzbar machen sollen.
In EntwicklungEigenständige Anwendungen
Programme und Apps mit einem klaren Nutzen innerhalb der ESPERANTO-∞/21-Idee.
In VorbereitungExperimentelle Prototypen
Frühe Konzepte werden hier erprobt, weiterentwickelt und nachvollziehbar vorgestellt.
In EntwicklungLiberTimer 2.0 – Dein Weg zur finanziellen Freiheit
Eigenständige Anwendung
Deine Lebenszeit. Deine Entscheidungen. Deine Sicherheit. Dein Weg.
LiberTimer 2.0 übersetzt Geld, Ausgaben, Verpflichtungen und Vermögen zurück in ihre persönliche Bedeutung: Arbeitszeit und Lebenszeit.
Im Zentrum steht der frühestmögliche realistische und modellierte Zeitpunkt, ab dem das persönliche Zeitkonto den verbleibenden Lebensweg tragen kann. Szenarien, Sicherheitsreserven, Planungsendalter und zukünftige Einkünfte bleiben dabei nachvollziehbar und veränderbar.
LiberTimer – Dein frühestmöglicher Weg in die finanzielle Freiheit
Experimenteller Prototyp
Deine Lebenszeit. Deine Entscheidungen. Dein Weg.
LiberTimer macht sichtbar, wofür Menschen nicht nur ihr Geld, sondern auch ihre Lebenszeit einsetzen. Die Anwendung übersetzt Ausgaben, Kredite, Vermögen und finanzielle Entscheidungen in gebundene oder bereits gewonnene Zeit.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wann ist auf deinem persönlichen Überstundenkonto des Lebens genug Zeit angespart, damit du nicht mehr arbeiten musst?
Warum ich LiberTimer entwickelt habe
LiberTimer begann für mich nicht mit einer App.
Und eigentlich begann es auch nicht mit der Frage, wie man einen Preis in Arbeitszeit umrechnet.
Die Idee entstand viel früher.
Sie entstand aus meinem eigenen Leben, aus meiner Arbeit und aus einer Frage, die mich irgendwann immer stärker beschäftigte:
Wofür arbeite ich eigentlich – und was kostet mich dieses Leben wirklich?
Ich bin kein studierter Ökonom, kein Banker und kein Finanzwissenschaftler.
Ich komme aus dem Handwerk.
Ich habe in meinem Leben als Maurer gearbeitet, war selbstständig, habe im Garten- und Landschaftsbau gearbeitet, im Trockenbau und später viele Jahre in der Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik.
Ich kenne Arbeit deshalb nicht hauptsächlich aus Büchern oder Statistiken.
Ich kenne sie als Weckerklingeln am Morgen.
Als Fahrt zur Baustelle.
Als Werkzeug in der Hand.
Als körperliche Anstrengung.
Als acht Stunden Arbeit, nach denen der Tag eben nicht mehr acht Stunden hat.
Und irgendwann begann ich, Geld anders zu betrachten.
Ich begann zu verstehen, dass ich nicht meine Arbeit verkaufe – sondern meine Zeit
Auf einer Lohnabrechnung steht eine Zahl.
3.000 Euro.
3.200 Euro.
Vielleicht irgendwann etwas mehr.
Das vermittelt zunächst den Eindruck, man würde für seine Arbeit mit Geld bezahlt.
Aber irgendwann wurde mir etwas bewusst:
Ich werde eigentlich mit Geld dafür bezahlt, dass ich einen Teil meiner Lebenszeit abgebe.
Der Arbeitgeber kauft nicht einfach meine handwerklichen Fähigkeiten.
Er kauft einen bestimmten Teil meines Tages.
Acht Stunden.
Fünf Tage die Woche.
Woche für Woche.
Jahr für Jahr.
Natürlich kann Arbeit befriedigend sein. Ich habe immer gerne etwas geschaffen und am Ende des Tages gesehen, was ich mit meinen eigenen Händen geleistet habe.
Aber die Zeit, die dafür vergangen ist, kommt trotzdem nicht zurück.
Und genau dadurch bekam Geld für mich eine andere Bedeutung.
Wenn ich mein Geld ausgebe, gebe ich letztlich einen Teil der Lebenszeit aus, die ich vorher gegen dieses Geld eingetauscht habe.
Das klingt zunächst banal.
Für mich war es das irgendwann nicht mehr.
Irgendwann begann ich, andere Fragen zu stellen
Warum denken wir bei einem Produkt eigentlich nur:
„Das kostet 300 Euro.“
Warum denken wir nicht:
„Wie lange muss ich dafür arbeiten?“
Ein Preis sagt nämlich erstaunlich wenig darüber aus, was mich etwas persönlich kostet.
Für jemanden mit einem sehr hohen Einkommen können 300 Euro kaum von Bedeutung sein.
Für einen anderen Menschen können dieselben 300 Euro mehrere Arbeitstage bedeuten.
Der Preis ist identisch.
Der persönliche Preis ist es nicht.
Und dieser persönliche Preis wird in einer Einheit gemessen, die für jeden Menschen begrenzt ist:
Lebenszeit.
Damit war der Grundgedanke von LiberTimer geboren.
Aber damit begann für mich erst die eigentliche Suche
Je länger ich mich damit beschäftigte, desto mehr merkte ich, dass die Frage viel größer ist.
Denn wenn meine Lebenszeit gegen Geld getauscht wird, muss ich auch wissen:
Was passiert eigentlich mit diesem Geld?
Warum verliert es Kaufkraft?
Warum steigen Preise?
Warum steigen manche Vermögenswerte über Jahrzehnte viel stärker als Löhne?
Warum brauchen Menschen trotz technologischem Fortschritt und steigender Produktivität häufig das Gefühl, immer mehr arbeiten zu müssen?
Warum kann jemand auf seiner Lohnabrechnung mehr verdienen als zehn Jahre zuvor und sich trotzdem nicht entsprechend wohlhabender fühlen?
Also begann ich, mich intensiver mit unserem Geldsystem auseinanderzusetzen.
Und dabei wurde ein Satz für mich immer wichtiger:
Folge dem Weg des Geldes.
Nicht der politischen Parole.
Nicht irgendeinem Lager.
Nicht der Überschrift einer Zeitung.
Sondern dem Geld.
Wo entsteht es?
Wer bekommt es zuerst?
Wer trägt die Schulden?
Wer erhält die Zinsen?
Was passiert mit der Kaufkraft?
Was bedeutet Inflation?
Wie funktionieren Staatsverschuldung und Geldschöpfung?
Welche Rolle spielen Zentralbanken?
Warum gibt es immer größere Schuldenberge?
Und wer bezahlt diese Entwicklungen am Ende tatsächlich?
Ich wollte verschiedene Erklärungen verstehen
Dabei bin ich zwangsläufig auf unterschiedliche wirtschaftliche Denkschulen gestoßen.
Auf den Keynesianismus genauso wie auf die Österreichische Schule der Nationalökonomie.
Ich wollte nicht einfach eine Meinung übernehmen.
Ich wollte verstehen.
Denn eine Sache wurde mir immer klarer:
Große volkswirtschaftliche Zahlen sind für den normalen Menschen kaum greifbar.
Milliarden.
Billionen.
Geldmengen.
Staatsverschuldung.
Leitzinsen.
Inflationsraten.
Anleiherenditen.
Das alles klingt gewaltig – und bleibt gleichzeitig merkwürdig abstrakt.
Mich interessiert aber etwas anderes:
Was bedeutet das für den Menschen, der morgens aufsteht und arbeiten geht?
Und genau dort schließt sich für mich der Kreis zu LiberTimer.
Inflation bedeutet für mich verlorene Lebenszeit
Nehmen wir einen Menschen, der für einen bestimmten Einkauf früher drei Stunden arbeiten musste.
Einige Jahre später verdient er vielleicht sogar mehr Geld.
Aber inzwischen muss er für denselben Warenkorb vier Stunden arbeiten.
Dann sagt eine klassische Betrachtung:
Seine Kaufkraft hat sich verändert.
Ich sehe noch etwas anderes.
Ich sehe:
Dieser Mensch muss heute eine Stunde mehr von seinem Leben einsetzen, um dieselben Dinge zu bekommen.
Und plötzlich ist Inflation keine abstrakte Prozentzahl mehr.
Sie wird persönlich.
Sie wird messbar.
Sie wird zu Zeit.
Genau das wollte ich sichtbar machen.
Dann kam eine zweite Erkenntnis
Ich beschäftigte mich zunehmend mit finanzieller Unabhängigkeit.
Mit Vorsorge.
Mit Rente.
Mit Vermögensaufbau.
Mit Gold und Silber.
Und schließlich auch mit Bitcoin.
Dabei ging es mir nie nur darum, möglichst viele Zahlen auf einem Konto zu besitzen.
Mich interessierte immer stärker eine andere Form von Reichtum:
Zeit, über die ich selbst bestimmen kann.
Denn was bedeutet finanzielle Freiheit eigentlich?
Für mich bedeutet sie nicht zwangsläufig eine Villa, einen Sportwagen oder Millionen auf dem Konto.
Finanzielle Freiheit beginnt für mich dort, wo ich nicht mehr gezwungen bin, einen immer größeren Teil meiner verbleibenden Lebenszeit verkaufen zu müssen, nur um meine Verpflichtungen erfüllen zu können.
Das verändert die Bedeutung von Vermögen.
Vermögen ist für mich deshalb letztlich auch:
gespeicherte Entscheidungsfreiheit über zukünftige Lebenszeit.
Deshalb beschäftige ich mich auch mit Freiheit
Viele meiner Gedanken, Projekte und auch meine Überlegungen zum Leben in anderen Ländern drehen sich letztlich um dieselbe Frage:
Wie möchte ich eigentlich leben?
Ich möchte möglichst viel selbst entscheiden können.
Wo ich lebe.
Wie ich arbeite.
Was ich mit meinem Geld mache.
Wie viel ich arbeite.
Und vor allem:
Wofür ich meine verbleibende Lebenszeit einsetze.
Dabei hat mich auch der Stoizismus geprägt.
Eine seiner für mich wichtigsten Erkenntnisse ist sehr einfach:
Es gibt Dinge, die in meiner Macht stehen, und Dinge, die nicht in meiner Macht stehen.
Ich kann nicht persönlich die Geldpolitik eines Landes ändern.
Ich kann nicht die Entscheidungen einer Zentralbank bestimmen.
Ich kann nicht verhindern, dass Staaten Schulden aufnehmen.
Ich kann nicht bestimmen, wie sich die Welt entwickelt.
Aber ich kann versuchen, sie zu verstehen.
Und ich kann meine eigenen Entscheidungen verändern.
Genau dort setzt LiberTimer an.
LiberTimer soll niemandem sagen, was er tun soll
Das war mir von Anfang an wichtig.
Ich möchte niemandem vorschreiben:
Kauf das.
Kauf das nicht.
Spare dein Geld.
Kaufe Bitcoin.
Kaufe Gold.
Nimm keinen Kredit auf.
Arbeite weniger.
Arbeite mehr.
Das muss jeder Mensch selbst entscheiden.
Aber eine freie Entscheidung setzt für mich etwas voraus:
Ich muss verstehen, worüber ich entscheide.
Wenn ein Smartphone 1.200 Euro kostet, sagt LiberTimer deshalb nicht:
„Dieses Smartphone ist zu teuer.“
LiberTimer soll sagen:
„Für dich bedeutet dieses Smartphone beispielsweise 58 Stunden deiner Arbeitszeit.“
Und dann entscheidet der Mensch selbst.
Vielleicht sagt er:
„Das ist es mir wert.“
Völlig in Ordnung.
Vielleicht schaut er aber auf diese 58 Stunden und denkt:
„Moment mal. Das ist mehr als eine komplette Arbeitswoche meines Lebens.“
Dann hat LiberTimer bereits genau das getan, wofür ich es entwickelt habe.
Es hat aus einem Preis eine bewusste Entscheidung gemacht.
Aus einem kleinen Rechner wurde deshalb etwas Größeres
Am Anfang war LiberTimer eigentlich erstaunlich simpel.
Nettostundenlohn eingeben.
Preis eingeben.
Und die App berechnet:
Wie viele Stunden und Minuten meines Arbeitslebens stecken darin?
Doch je länger ich darüber nachdachte, desto mehr Fragen entstanden.
Was ist mit Steuern?
Was ist mit Sozialabgaben?
Was ist mit der Mehrwertsteuer?
Was ist mit Kreditzinsen?
Was ist mit Gebühren?
Was ist mit Inflation?
Was ist mit wiederkehrenden Ausgaben?
Was ist mit meiner tatsächlichen persönlichen Kaufkraft?
Was ist mit meiner Altersvorsorge?
Was ist mit langfristigen finanziellen Verpflichtungen?
Und irgendwann wurde mir klar:
LiberTimer darf eigentlich nicht nur ein Preisrechner sein.
Es kann ein Werkzeug werden, mit dem Menschen ihr wirtschaftliches Leben aus einer vollkommen anderen Perspektive betrachten.
Nicht ausschließlich in Euro.
Sondern in der vielleicht ehrlichsten Währung, die wir besitzen:
Zeit.
Vielleicht ist LiberTimer deshalb auch ein Ergebnis meiner eigenen Entwicklung
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich viele Themen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.
Meine Arbeit im Handwerk.
Meine Erfahrungen mit Selbstständigkeit.
Meine Beschäftigung mit Geld und Inflation.
Meine Fragen zur Altersvorsorge.
Mein Interesse an Gold und Silber.
Meine Beschäftigung mit Bitcoin.
Meine Überlegungen zu anderen Ländern und Lebensmodellen.
Meine Auseinandersetzung mit Freiheit und Eigenverantwortung.
Meine Bücher und Geschichten über gesellschaftliche Entwicklungen.
Meine Beschäftigung mit wirtschaftlichen Systemen.
Mein Grundsatz:
Folge dem Weg des Geldes.
Mein stoischer Gedanke, meine Energie vor allem auf Dinge zu richten, die ich tatsächlich beeinflussen kann.
Und schließlich Esperanto-21 mit dem Gedanken, Dinge miteinander zu verbinden, anstatt Menschen immer weiter voneinander zu trennen.
Heute erkenne ich darin einen gemeinsamen roten Faden:
Selbstbestimmung.
Ich möchte verstehen, bevor ich entscheide.
Und ich möchte entscheiden können, anstatt lediglich zu reagieren.
LiberTimer ist daraus fast zwangsläufig entstanden.
Ich wollte etwas bauen, das ich selbst gebraucht hätte
Vielleicht ist das die einfachste Erklärung.
Ich habe LiberTimer nicht entwickelt, weil ich glaubte, die Welt brauche unbedingt noch eine App.
Ich habe es entwickelt, weil mir irgendwann ein Werkzeug fehlte.
Ein Werkzeug, das mir nicht nur sagt, wie viel Geld ich habe.
Sondern was dieses Geld für mein Leben bedeutet.
Ein Werkzeug, das komplizierte wirtschaftliche Zusammenhänge wieder auf die Ebene eines einzelnen Menschen herunterbricht.
Ein Werkzeug, das aus 100 Euro wieder drei, vier oder fünf Stunden macht.
Ein Werkzeug, das zeigt, dass hinter jeder finanziellen Entscheidung letztlich etwas steht, das auf keiner Rechnung und keinem Kontoauszug auftaucht:
ein Stück unseres Lebens.
LiberTimer ist für mich deshalb auch keine politische App
Ich möchte Menschen nicht in ein politisches Lager ziehen.
Mich interessiert viel stärker die Frage:
Was kann ich selbst erkennen und was kann ich selbst verändern?
Deshalb soll LiberTimer Zusammenhänge zeigen.
Es darf kritisch sein.
Es darf unbequeme Fragen stellen.
Es darf zeigen, was Inflation, Verschuldung, Zinsen oder Steuern für den einzelnen Menschen bedeuten können.
Aber es soll keine Zukunft als unumstößliche Wahrheit vorhersagen.
Es soll messen.
Vergleichen.
Szenarien zeigen.
Zusammenhänge erklären.
Und dann den Menschen selbst entscheiden lassen.
Denn Aufklärung bedeutet für mich nicht, einem Menschen zu sagen, was er denken soll.
Aufklärung bedeutet:
Ihm genügend Informationen zu geben, damit er selbst denken kann.
Und genau deshalb heißt es LiberTimer
Der Name beschreibt eigentlich die gesamte Idee.
Liber.
Frei.
Timer.
Die Zeit.
Denn hinter Geld steht Arbeit.
Hinter Arbeit steht Zeit.
Und hinter Zeit steht unser Leben.
Ich kann Geld verlieren und wieder verdienen.
Ich kann etwas verkaufen und später etwas Neues kaufen.
Ich kann beruflich noch einmal von vorne anfangen.
Ich kann viele falsche Entscheidungen korrigieren.
Aber es gibt eine Sache, die ich nicht zurückkaufen kann:
gestern.
Eine Stunde meines Lebens, die vergangen ist, ist vergangen.
Deshalb möchte ich wissen, wofür ich diese Stunden ausgebe.
Und ich glaube, dass auch andere Menschen ein Recht darauf haben, diese Rechnung wenigstens einmal zu sehen.
Nicht damit LiberTimer ihnen ihre Entscheidung abnimmt.
Sondern damit sie sie bewusster treffen können.
Denn vielleicht ist die wichtigste wirtschaftliche Frage unseres Lebens am Ende gar nicht:
„Wie viel Geld habe ich?“
Sondern:
„Wie viel meiner Lebenszeit gehört noch mir?“
Das ist der Gedanke hinter LiberTimer.
Das ist der Grund, warum ich es entwickelt habe.
Geld ist ersetzbar.
Lebenszeit nicht.
LiberTimer ist für mich erst der Einstieg
Dabei ist mir wichtig, einen Unterschied zu erklären:
Der heutige LiberTimer ist bewusst nur eine Art Einsteiger-App.
Die Grundidee muss so einfach sein, dass sie praktisch jeder innerhalb weniger Sekunden versteht:
Was kostet mich etwas – nicht nur in Euro, sondern in meiner Lebenszeit?
Dafür muss niemand etwas über Geldschöpfung wissen.
Niemand muss verstehen, wie eine Zentralbank funktioniert.
Niemand muss sich mit Inflation, Realzinsen, Staatsanleihen oder Bitcoin beschäftigt haben.
Man gibt seinen Nettolohn ein, sieht einen Preis und bekommt eine verständliche Antwort:
So lange musst du dafür arbeiten.
Das ist die Eingangstür.
Aber hinter dieser Tür liegt ein wesentlich größeres Thema.
Und genau daraus entsteht gerade LiberTimer 2.0.
Vom Geldanfänger bis zum Orangegepillten
Mein Anspruch an LiberTimer 2.0 ist ungewöhnlich:
Die App soll für jemanden sinnvoll sein, der sich bisher praktisch überhaupt nicht mit Geld beschäftigt hat – genauso wie für jemanden, der seit Jahren tief in der Materie steckt.
Ich benutze dafür manchmal ganz bewusst zwei Extreme:
vom Geldanalphabeten bis zum echten Orangegepillten.
Damit meine ich niemanden abwertend.
Im Gegenteil.
Viele Menschen haben nie gelernt, wie Geld eigentlich funktioniert.
Wir lernen in der Schule Mathematik, Geschichte, Chemie und viele andere Dinge. Aber wie Geld entsteht, welche Auswirkungen Inflation hat, was ein Realzins ist, wie Schulden funktionieren oder weshalb Kaufkraft langfristig verloren gehen kann, verstehen erstaunlich viele Menschen erst sehr viel später – wenn überhaupt.
Ich möchte niemandem dieses Wissen voraussetzen.
Deshalb soll LiberTimer 2.0 den Menschen genau dort abholen, wo er gerade steht.
Je tiefer ich gehe, desto mehr Ebenen öffnen sich
Ich stelle mir LiberTimer 2.0 deshalb ein wenig wie einen Weg in die Tiefe vor.
An der Oberfläche bleibt alles einfach.
Ich möchte vielleicht nur wissen:
Wie lange muss ich für diesen Einkauf arbeiten?
Dann brauche ich nicht mehr.
LiberTimer soll mich nicht zwingen, mich mit Dingen zu beschäftigen, die mich überhaupt nicht interessieren.
Wenn ich aber neugierig werde, kann ich tiefer gehen.
Dann öffnet sich die nächste Ebene.
Plötzlich kann ich beispielsweise betrachten, welchen Anteil Steuern und Abgaben an meiner Arbeitsleistung haben.
Ich gehe weiter.
Eine weitere Ebene öffnet sich.
Jetzt kann ich untersuchen, was Inflation mit meiner persönlichen Kaufkraft macht.
Noch tiefer.
Kredite, Zinsen und Gebühren.
Noch tiefer.
Geldschöpfung, Zentralbanken, Staatsverschuldung und unterschiedliche ökonomische Erklärungsmodelle.
Und wer noch weiter hinabsteigen möchte, gelangt irgendwann zwangsläufig zu grundsätzlichen Fragen:
Was ist Geld überhaupt?
Was macht gutes Geld aus?
Warum verliert Geld Kaufkraft?
Warum existieren Zinsen?
Was bedeutet Knappheit?
Was unterscheidet hartes von weichem Geld?
Und irgendwann landet man möglicherweise bei Gold – oder bei Bitcoin.
Aber LiberTimer 2.0 soll niemanden dorthin schieben.
Der Benutzer entscheidet selbst, wie tief er gehen möchte.
Deshalb denke ich bei LiberTimer 2.0 in Tuning-Ebenen
Ich nenne diese Vertiefungen gerne Tuning-Ebenen.
Das gefällt mir besser als einfach von einem Anfänger- und Expertenmodus zu sprechen.
Denn LiberTimer soll nicht plötzlich zu einer völlig anderen App werden.
Das Grundmodell bleibt immer gleich.
Aber ich kann es erweitern.
Verfeinern.
Genauer einstellen.
Wie bei einer Maschine, bei der ich zunächst die Grundfunktion benutzen kann und später immer weitere Möglichkeiten entdecke.
Je tiefer ich mich mit meinen eigenen Finanzen beschäftigen möchte, desto mehr Werkzeuge kann ich zuschalten.
Der Anfänger bekommt deshalb keine Wand aus Zahlen und Fachbegriffen präsentiert.
Er bekommt zunächst eine verständliche Antwort.
Der fortgeschrittene Nutzer bekommt zusätzliche Zusammenhänge.
Und derjenige, der bereits tief im Thema steckt, soll Werkzeuge bekommen, mit denen er wesentlich genauer analysieren, vergleichen und eigene Annahmen verändern kann.
Eine App – aber unterschiedliche Tiefen.
LiberTimer 2.0 soll nicht vereinfachen, indem es Wissen versteckt
Das ist für mich ein entscheidender Unterschied.
Viele Programme versuchen, komplizierte Dinge so stark zu vereinfachen, dass am Ende kaum noch nachvollziehbar ist, wie ein Ergebnis zustande gekommen ist.
Das möchte ich nicht.
LiberTimer 2.0 soll einfach beginnen – aber nicht oberflächlich bleiben.
Wer nur die einfache Antwort möchte, bekommt sie.
Wer wissen möchte, warum diese Antwort zustande kommt, kann die nächste Ebene öffnen.
Wer die zugrunde liegenden Annahmen hinterfragen möchte, kann noch tiefer gehen.
Und wer schließlich seine eigenen Werte, Annahmen und Modelle einsetzen möchte, soll auch dafür Werkzeuge bekommen.
Damit entsteht etwas, das mir bei LiberTimer 2.0 besonders wichtig ist:
Die App wächst mit dem Wissen des Benutzers.
Vielleicht beginnt jemand einfach mit einem Kaffee
Das Spannende daran ist für mich der mögliche Weg eines Menschen.
Vielleicht installiert jemand LiberTimer 2.0 zunächst nur aus Neugier.
Er gibt seinen Stundenlohn ein.
Dann sieht er einen Kaffee für vier Euro.
Ein Smartphone für 1.200 Euro.
Eine monatliche Finanzierung.
Eine Miete.
Ein Auto.
Und plötzlich beginnt er, Preise anders zu sehen.
Vielleicht entsteht daraus die erste Frage.
Dann die zweite.
Warum ist mein Geld heute weniger wert als früher?
Was bedeutet Inflation eigentlich für mich persönlich?
Was kostet mich ein Kredit wirklich?
Warum steigen bestimmte Preise?
Was ist der Unterschied zwischen nominalem und realem Einkommen?
Und mit jeder neuen Frage kann sich in LiberTimer 2.0 eine weitere Ebene öffnen.
Nicht weil die App ihm sagt:
„Du musst dich jetzt damit beschäftigen.“
Sondern weil seine eigene Neugier ihn dorthin führt.
Genau so stelle ich mir Lernen vor.
Nicht von oben nach unten.
Sondern durch Fragen.
Und irgendwann versteht man vielleicht, dass es nie nur um Geld ging
Wer sehr tief in LiberTimer 2.0 einsteigt, könnte irgendwann feststellen, dass die App eigentlich gar nicht in erster Linie von Geld handelt.
Geld ist nur das Werkzeug, mit dem wir etwas anderes organisieren:
Arbeit.
Ressourcen.
Werte.
Entscheidungen.
Und letztlich einen Teil unserer Lebenszeit.
Damit schließt sich der Kreis wieder zur allerersten Funktion von LiberTimer.
Der Anfänger sieht:
Dieses Produkt kostet mich fünf Stunden Arbeit.
Der fortgeschrittene Nutzer sieht vielleicht zusätzlich Kaufkraftverlust, Steuern, Finanzierungskosten und langfristige Auswirkungen.
Der Orangegepillte betrachtet vielleicht Geldmenge, monetäre Eigenschaften, Knappheit, Zeitpräferenz und alternative Wertspeicher.
Sie benutzen unterschiedliche Tiefen derselben App.
Aber am Ende betrachten alle dieselbe Sache:
ihre Lebenszeit.
Deshalb sehe ich den ursprünglichen LiberTimer heute als Eingangstür.
LiberTimer 2.0 soll das Gebäude dahinter werden.
Man kann im ersten Raum bleiben.
Man kann sich umsehen.
Man kann die nächste Tür öffnen.
Oder die nächste.
Und die nächste.
Wie tief jemand hinabsteigen möchte, entscheidet nicht LiberTimer.
Das entscheidet jeder Mensch selbst.
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LiberTimer befindet sich in Entwicklung. Veröffentlicht wird die Anwendung erst, wenn sie ausreichend geprüft und verständlich dokumentiert ist.
